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Ursus & Nadeschkin zeigen Folgen der SRG-Initiative – Kurzfilm macht Verlust von Gebärdensprache und Untertiteln sichtbar
Was bedeutet die SRG-Initiative «200 Franken sind genug!» ganz konkret? Ein neuer Kurzfilm von Ursus & Nadeschkin, in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gehörlosenbund (SGB-FSS), bringt es auf den Punkt: Wenn Untertitel und Gebärdensprache wegfallen, verlieren gehörlose Menschen den Zugang zu Information.
In der Schweiz leben rund 20’000 bis 30’000 gehörlose Menschen sowie über eine Million Menschen mit einer Hörbehinderung. Für sie sind barrierefreie Medien keine Zusatzleistung, sondern Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.
Ohne Gebärdensprache und Untertitel bleibt vielen Menschen nur Stille.
Ursus & Nadeschkin
Die SRG-Initiative würde die finanziellen Grundlagen der SRG massiv schwächen – mit direkten Auswirkungen auf Untertitelung und Angebote in Gebärdensprache.
Der Film richtet sich bewusst an ein breites Publikum. Er will sichtbar machen, was in medienpolitischen Debatten oft abstrakt bleibt – und zeigt, was für gehörlose Menschen konkret auf dem Spiel steht.
Halbierung heisst weniger Untertitel, weniger Gebärdensprache und weniger Teilhabe.
Ben Jud, Mediensprecher SGB-FSS
Der Schweizerische Gehörlosenbund setzt sich für den Erhalt barrierefreier Medienangebote ein.
Hier gehts zum Film und weiteren Informationen rund um die SRG-Initiative.
Kontakt:
Ben Jud, Mediensprecher Schweizerischer Gehörlosenbund SGB-FSS
+41 79 665 36 54 / b.jud@sgb-fss.ch
Publiziert am 28. Januar 2026